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KI in der Branche Software & IT

10 Einträge, neueste zuerst. Jeder Eintrag verweist auf seine Originalquelle.

Neues Tool · · Drivelock

Drivelock will KI-Agenten auf Endgeräten per Application Control begrenzen

Drivelock zeigt auf der it-sa (27. bis 29. Oktober, Halle 9, Stand 340), wie Allowlisting und Application Control einschränken, worauf autonome KI-Agenten auf Endgeräten zugreifen. Hintergrund: Solche Agenten laufen mit den Rechten des angemeldeten Nutzers. Die Hypersecure-Plattform lässt sich künftig wahlweise im eigenen Rechenzentrum, in Microsoft Azure oder in einer souveränen Cloud auf Basis von Stackit betreiben. Der Datenraum-Dienst Idgard läuft nun als Drivelock Idgard und wird in die Plattform integriert.

Quelle: IT-BUSINESS

Neues Tool · · Elovade

Distributor Elovade bietet IT-Dienstleistern KI-Governance-Lösungen für Managed AI Services

Der Distributor Elovade hat eine europaweite Kategorie KI-Technologien gestartet, mit der Managed Service Provider standardisierte KI-Dienste für ihre Kunden aufbauen sollen. Startpartner sind Nexos.ai, das laut Hersteller über 200 KI-Modelle bündelt und Zugriff, Nutzung und Kosten zentral steuert, sowie Rencore, das Ressourcen, Zugriffe und Risiken in Microsoft 365, Power Platform, Copilot und KI-Agenten sichtbar machen soll. Zum Start deckt das Angebot unter anderem die DACH-Region ab.

Quelle: IT-BUSINESS

Neues Tool · International · · Thales

Thales und Google Cloud wollen KI-Agenten in Gemini Enterprise in Echtzeit überwachen

Thales bindet seine AI Security Fabric an Google Cloud Gemini Enterprise an. Damit sollen alle Interaktionen zwischen Nutzern, Agenten, Modellen und Werkzeugen laufend kontrolliert werden: Datenzugriffe von Agenten begrenzen, nicht erlaubte Aktionen sofort blockieren, Richtlinien durchsetzen. Als Risiken nennen die Partner Prompt Injection, Datenabfluss, unsichere Ausgaben und Agent-zu-Agent-Kommunikation. Beispiel: Ein Agent für Versicherungsschäden könnte personenbezogene Daten aus nicht freigegebenen Quellen heranziehen. Preise und Verfügbarkeit nennt der Bericht nicht.

Quelle: IT-BUSINESS

Neues Tool · International · · Eset

Eset ergänzt Protect-Plattform um Prüfung und Überwachung von KI-Agenten

Eset führt in seiner Protect-Plattform eine neue KI-Sicherheitsebene ein. LiveCortex verknüpft Sicherheitsereignisse zu priorisierten Vorfällen, LiveAI löst den bisherigen AI Advisor ab und soll mehrstufige Aufgaben regelbasiert automatisieren. Neu ist AI Security: Es prüft, welche Skills, Skripte und externen URLs ein Agent nutzt, und überwacht freigegebene Agenten zur Laufzeit nach festgelegten Regeln. Eset hat nach eigenen Angaben über 900.000 Agenten-Skills untersucht und will ab 2026 zusätzlich 40 Millionen Euro in KI investieren.

Quelle: Security-Insider

Neues Tool · International · · AMD

AMD bringt KI-Agenten Ross für FPGA- und Embedded-Entwicklung

AMD hat mit Ross einen agentischen Assistenten für die Embedded-Entwicklung veröffentlicht, von Architektur über FPGA-Design bis Debugging. Ross nutzt frei wählbare Sprachmodelle, bindet Vivado und Vitis HLS über MCP an und greift auf eine Wissensbasis aus AMD- und Xilinx-Dokumentation zu; eigene Skills und lokale, abgeschottete Installationen sind möglich. In einem internen AMD-Test entstand eine Bildverarbeitungs-Pipeline in rund zwei Stunden statt etwa zwei Tagen manueller Arbeit und mit etwa 35 Prozent weniger Logikressourcen.

Quelle: BigData-Insider

Neues Tool · · All for One Group

All for One bringt zehn KI-Agenten für SAP-Prozesse in Einkauf, Finanzen, Vertrieb und HR

Der SAP-Dienstleister All for One Group hat zehn KI-Agenten für Sales und Service, Einkauf, Finanzen und Personal vorgestellt, entstanden in rund drei Monaten aus über 200 geprüften Ideen. Der „Cash Commander“ verknüpft Vertriebs-, Forderungs- und Liquiditätsdaten und schlägt Maßnahmen vor; ein Einkaufsagent verhandelt Kleinbeträge mit Lieferanten innerhalb fester Regeln und überträgt Ergebnisse in SAP. Eine „Agentic Factory“ soll pro Woche ein bis zwei weitere Agenten liefern.

Quelle: BigData-Insider

Neues Tool · · NTT Data

NTT Data eröffnet in München AI Factory zum Test von KI-Piloten unter Produktionsbedingungen

Der IT-Dienstleister NTT Data hat in München eine AI Factory eröffnet, die im laufenden Rechenzentrum »München 2« von NTT Global Data Centers untergebracht ist. Unternehmen können dort ihre KI-Anwendungen unter realistischen Bedingungen auf Infrastruktur, Sicherheit, Daten, Governance und Betrieb prüfen. Benchmarks und Kostenmodelle sollen bei der Entscheidung helfen, ob und wie ein Pilot skaliert wird. Hintergrund: Viele KI-Projekte scheitern beim Übergang in den Regelbetrieb an Integration und Betriebsfragen.

Quelle: IT-BUSINESS

Neues Tool · · Hornetsecurity

Hornetsecurity zeigt KI-Assistenten und Freigabe-Prüfung für Microsoft 365 auf der it-sa

Hornetsecurity by Proofpoint stellt auf der it-sa 2026 in Nürnberg (27. bis 29. Oktober) neue Funktionen für Microsoft 365 vor. „Tenant Risk Exposure“ zeigt ab Herbst 2026 riskante Freigaben wie anonyme Zugriffe, inaktive Gäste oder verwaiste Konten. Der KI-Assistent AI.MY fragt nach Awareness-Schulungen in Teams Wissen ab, ein dialogbasierter Agent hilft Admins bei Einrichtung und Betrieb. Begründet wird das Paket damit, dass zu weite Berechtigungen mit KI-Einsatz riskanter werden.

Quelle: IT-BUSINESS

Neues Tool · International · · Extreme Networks

Extreme Networks gibt Netzwerk-Kunden KI-Agenten für Fehlersuche ohne Aufpreis

Extreme Networks stellt Agent ONE Coworker vor, einen KI-Agenten für den Betrieb von Unternehmensnetzen. Er wertet Echtzeit- und historische Netzdaten aus, meldet über die Funktion Nudge Abweichungen frühzeitig, analysiert WLAN-Funkverhalten, erstellt Dashboards und schlägt Lösungen bei Störungen vor; ungelöste Fälle gehen an den Herstellersupport. Der Agent ist Teil von Extreme Platform ONE und für Kunden mit bestehendem Abo ab sofort ohne Zusatzkosten verfügbar. Laut Hersteller behalten Administratoren die Kontrolle.

Quelle: BigData-Insider

Studie / Zahlen · International · · Cloudian

Cloudian-Studie: Viele Unternehmen holen KI-Anwendungen aus der Public Cloud zurück

Laut der „Enterprise AI Infrastructure Survey 2026“ des Speicheranbieters Cloudian haben 79 Prozent der befragten Unternehmen KI-Anwendungen bereits aus der Public Cloud auf eigene Systeme verlagert, inklusive Planungen sind es 93 Prozent. 86 Prozent rechnen mit wachsenden KI-Budgets. Als Gründe gelten schwer kalkulierbare Cloud-Kosten, kurze Antwortzeiten und regulatorische Vorgaben. Der deutsche Speicherhersteller FAST LTA wirbt passend dazu für lokal betriebene KI-Assistenten, die an Microsoft 365, SharePoint oder Fileserver angebunden werden.

Quelle: DataCenter-Insider