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Aleph Alpha veröffentlicht Kolibri, ein auf Deutsch zugeschnittenes Sprachmodell für eigenen Betrieb

Neues Tool · · Aleph Alpha

Das Heidelberger KI-Unternehmen Aleph Alpha hat am 3. Oktober 2026 das Sprachmodell Kolibri veröffentlicht. Es verarbeitet deutsche und englische Eingaben, ist auf deutschsprachige Anwendungen ausgerichtet und soll auf der Infrastruktur der Kunden laufen. Zielgruppe sind Behörden und Industrieunternehmen. Modell, Lizenzbedingungen und Dokumentation stehen auf Hugging Face bereit; laut Hersteller wurde es in Europa entwickelt und trainiert, die Herkunft der Daten ist dokumentiert.

Was heißt das für den Mittelstand?

Für Unternehmen, die KI wegen sensibler Daten nur im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen, ist Kolibri eine prüfenswerte deutsche Option. Vor dem Einsatz Lizenzbedingungen und Hardwarebedarf auf Hugging Face prüfen.

Originalartikel bei eGovernment lesen ↗

Zusammenfassung in eigenen Worten, mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Maßgeblich ist die Originalquelle (veröffentlicht am 7. Oktober 2026, bei uns seit 14. Oktober 2026). Fehler gefunden? Hinweis senden.

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Praxisbeispiel · · ROSSMANN

ROSSMANN lässt Logistik-Teams Kennzahlen per KI-Chat auf Databricks abfragen

Die Drogeriekette ROSSMANN hat eine interne Datenanwendung namens „Chat with your Data“ in den Betrieb genommen, gebaut auf Databricks. Zuerst nutzt sie die Logistik: Mitarbeitende fragen in normaler Sprache nach Touren, Warenbewegungen und Filialversorgung und bekommen Antworten aus geprüften Datenbeständen, teils in Sekunden. Wer was sehen darf, hängt an den Berechtigungen der jeweiligen Datenprodukte. Einkauf, Marketing, Finanzen und Category Management sollen folgen, begleitet von einer internen Data Academy.

Quelle: Retail News

Neues Tool · · Neura Robotics

Neura Robotics stellt eigenes Robotik-KI-Modell Neuron AI vor, trainiert in Deutschland

Neura Robotics aus Metzingen hat mit Neuron AI ein eigenes KI-Modell für seine Roboter vorgestellt. Es verarbeitet neben 3D-Bildern auch Tast- und Kraftdaten, Geräusche und Sprache und soll sich an Dinge erinnern, die aus dem Blickfeld verschwinden. Kunden sollen es über die Plattform Neuraverse auf eigene Aufgaben trainieren und Fähigkeiten an ganze Flotten verteilen können. Zu den Datenpartnern zählen laut Bericht Schaeffler und Bosch. Benchmark-Ergebnisse hat Neura noch nicht genannt.

Quelle: Trending Topics

Studie / Zahlen · · eco – Verband der Internetwirtschaft

eco-Umfrage: 54 Prozent der Unternehmen nutzen oder testen KI-Agenten, aber fast nie ganz autonom

Civey hat für den Internetverband eco 500 Unternehmen in Deutschland befragt. 25 Prozent setzen KI-Agenten in einzelnen Abteilungen ein, 11 Prozent flächendeckend, 18 Prozent testen sie. Freie Hand bekommen die Agenten kaum: 74 Prozent erlauben höchstens Zuarbeit oder Arbeit unter menschlicher Aufsicht, nur 5 Prozent vollständig autonome Entscheidungen. Als Schutz nennen 47 Prozent eine automatische Notabschaltung und 45 Prozent strikte Rollen und Rechte. Die Fehlermarge liegt bei rund 9 Prozentpunkten.

Quelle: eco – Verband der Internetwirtschaft

Studie / Zahlen · · Netzwoche

Netzwoche-Studie: Fachkräftemangel bremst Schweizer Firmen beim Schritt vom KI-Pilot in den Betrieb

In einer Studie der Netzwoche zum Schweizer KI-Markt nennen fast sechs von zehn befragten Unternehmen fehlende KI-Fachkräfte als größtes Hindernis, um Pilotprojekte in den Regelbetrieb zu bringen. 47 Prozent sehen Datenschutz und Compliance, etwa das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz und den EU AI Act, als Hürde, 43 Prozent hohe Kosten für Lizenzen und GPU-Ressourcen in der Cloud. Hinzu kommen Datensilos, mangelnde Datenqualität und fehlende Data Governance sowie Vorbehalte von Beschäftigten.

Quelle: Netzwoche